Wie schädlich ist der Tonerstaub eines Kopierers?

1 August, 19:53
Wie schädlich ist der Tonerstaub eines Kopierers?

Tonerstaub gilt als giftig und steht im Verdacht, Atemwegserkrankungen oder gar Krebs zu erregen. Kopierer geben den feinen Tonerstaub beim Drucken ab, der durch Einatmen in die Lungenbläschen gelangen kann. Wer beruflich mit Kopierern oder Druckern arbeitet, macht sich berechtigte Sorgen. Der zum Drucken erforderliche Toner enthält gesundheitsgefährdende Stoffe. In welchem Umfang diese vom Körper aufgenommen werden, bleibt aber umstritten. Studien belegen: die Toxizität des Toners wird häufig überschätzt, wie Untersuchungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigen.

Gefährdung durch Kopierer möglich?

Die Abluft der Kopierer soll verschiedene Symptome hervorrufen, etwas Husten, Kopfschmerzen, Allergien oder gar Asthma. Denn das Tonerpulver enthält giftige Schwermetalle. Der Staub besteht aus sehr feinen Partikeln, die eingeatmet werden können. Moderne Laserkopierer setzen jedoch kaum Staub frei, da die Partikel beim Druckvorgang sehr stark erhitzt werden und sich dann zersetzen. Untersuchungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigen, dass Grenzwerte für Stäube in Büroräumen beim Vorhandensein von Kopieren meist deutlich unterschritten werden. Auch Wartungspersonal, das Tonerpatronen regelmäßig austauscht, wird mit so wenig Tonerstaub konfrontiert, dass die Normen für Arbeitsplatzsicherheit problemlos eingehalten werden. Im normalen Betrieb eines Kopierers liegt die Staubbelastung um das Hundertfache unterhalb des Grenzwertes. In der wissenschaftlichen Literatur finden sich keine Belege für Erkrankungen, die durch Emissionen von Kopierern hervorgerufen wurden.

Toner kann für vorbelastete Personen gefährlich sein

Bei Gesunden können Kopiererstäube aber keine Allergien auslösen, da die freigesetzten Tonermengen zu gering sind. Trotz geringer Emissionen aus den Kopierern ist es nicht ausgeschlossen, dass Personen am Arbeitsplatz erkranken, wenn sie dem Toner regelmäßig ausgesetzt sind. Dies gilt besonders bei vorbestehenden Sensibilisierungen. Asthmatiker, Allergiker oder von vorbestehenden Atemwegserkrankungen Betroffene können auf den Tonerstaub empfindlicher reagieren. Sie sollten die Nähe der Kopierer meiden, wenn Sie Reizungen der Atemwege feststellen. Bei bereits allergisch sensibilisierten Personen reichen deutlich geringere Stoffmengen zum Auslösen einer Allergie aus.

Wie Sie die Gefahren verringern

Befindet sich ein Kopierer im Büro, dann kann eine regelmäßige Reinigung die Feinstaubbelastung weiter reduzieren. Während des Kartuschenwechsels sollte auf eine gute Belüftung geachtet werden. Kopierer sollten in großen Räumen stehen, da sich der Staub dort besser mit der Umgebungsluft vermengt und die Tonerkonzentration in der Luft sinkt. Geschlossene Kartuschen eignen sich für den Tonerwechsel besser als Nachfüllsysteme. Hier tritt kaum Tonerstaub aus. Sollte doch etwas von dem Pulver verschüttet werden, dann nehmen Sie dieses mit einem angefeuchteten Tuch auf. Tonerabfälle sollten in einem geschlossenen Behälter entsorgt werden. Bei Wartung und Reinigung der Geräte tragen Sie am besten Einmalhandschuhe. Gelangt Toner in die Augen, müssen diese mit viel kaltem Wasser gründlich ausgespült werden. Wird regelmäßig in großem Umfang kopiert, dann sollten die Geräte in getrennten und gut belüfteten Räumen aufgestellt werden.

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